„Der Jugendliche Deutsch Iraner, war stolz daruf am selben Tag Geburtstag zu haben wie Adolf Hitler. Er nannte sich David um Arischer zu klingen. Diese hinterhältige Tat, war klarer Rechtsterrorismus. Alle neun waren Ausländer, darunter drei Roma Jungs.“

Marko D. Knudsen

RNN

This is Roberto. A Roma Boy. He was shot byy the Terrorist in Munich.Kado Si o Robert, te avel jertho thaj loki leski puv. Vov sas murdardo ando München kathar o Terroristo.

Gepostet von Marko D. Knudsen am Sonntag, 24. Juli 2016

Artikel:

Wie der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma gestern bekannt gab, wa­ren drei der Opfer des Münchner Anschlags Roma bzw. Sinti. Es habe sich bestä­tigt, dass dem Blut­bad am ver­gan­ge­nen Freitag „An­ge­hö­rige zweier Fa­mi­lien deutscher Sinti und einer Fa­mi­lie aus dem Kosovo zum Opfer ge­fal­len sind“.

Während lang und breit über die Herkunft des Mörders disku­tiert wurde, hielt sich die Öffent­lich­keit mit den Opfern nicht lange auf. Dass sich gleich drei Roma und Sinti unter den neun Ermor­de­ten be­fan­den, war jeden­falls (soweit uns bekannt ist) bis­lang keiner einzigen Zeitung eine Er­wäh­nung wert. Und das bei einer Tat, die (auch) rassis­tisch moti­viert gewe­sen sein könn­te. Der 18-jäh­ri­ge Täter war nämlich, wie die FAZ am Mitt­woch unter Beru­fung auf Sicher­heits­kreise berich­tete, „ein Rassist mit rechts­extre­mis­ti­schem Welt­bild“, und es spreche eini­ges dafür, dass er gezielt Menschen „auslän­di­schen“ Aus­se­hens er­mor­det habe. In der Aussendung des Zentral­rats heißt es:

„Zuallererst gilt unser Mitgefühl den Opfern und ihren An­ge­hö­ri­gen“, sagte ges­tern Romani Rose (…). Das Leben so vieler Men­schen, die meis­ten von ihnen sehr jung, sei zer­stört worden von einem Hass, der aus einer rechts­radi­kalen Ge­sin­nung komme. Es dürfe nicht ver­ges­sen werden, dass auch der Mörder von Oslo und Utøya, Breivik, der dem Münch­ner Täter als Vor­bild diente, als Rechts­extre­mist be­kannt war, so Rose. Am Sonn­tag werden für den Zentral­rat Deut­scher Sinti und Roma dessen stell­ver­tre­ten­der Vor­sitzen­der und der Vor­sitzende des Ver­bands Deutscher Sinti und Roma in Bayern, Erich Schneeberger, am Trau­er­got­tes­dienst und an der an­schließen­den Gedenk­feier im Baye­ri­schen Land­tag teil­neh­men.

(dROMa)